STAATLICHE REALSCHULE VÖHRINGEN

Leben retten lernen – Erste-Hilfe-Projekt an der Realschule Vöhringen vom 13.–24.04.2026
In den vergangenen Wochen stand an der Staatlichen Realschule Vöhringen ein Thema im Mittelpunkt, das im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden kann: die Erste Hilfe. Im Zeitraum vom 13. bis 24. April 2026 nahmen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 an umfassenden Schulungen teil, die ihnen grundlegende Kompetenzen für Notfallsituationen vermittelten.
Ziel des Projekts war es, Hemmschwellen abzubauen und Sicherheit im Umgang mit Notfällen zu schaffen. Viele junge Menschen fühlen sich unsicher, wenn schnelle Hilfe gefragt ist – genau hier setzte das Konzept der Schule an. Unter dem Leitgedanken „Prüfen – Rufen – Drücken“ lernten die Schülerinnen und Schüler, wie sie einen Notruf korrekt absetzen, eine stabile Seitenlage durchführen und im Ernstfall eine Herz-Lungen-Wiederbelebung einleiten.
Besonderen Wert legten die Organisatoren auf die praktische Umsetzung. In jeweils 90-minütigen Unterrichtseinheiten wurden die Inhalte nicht nur theoretisch vermittelt, sondern vor allem aktiv eingeübt. An Übungspuppen trainierten die Jugendlichen die Wiederbelebung, in Partner- und Gruppenarbeit wurden Notfallsituationen realitätsnah nachgestellt. Ergänzt wurde das Programm durch Videos, interaktive Quizformate und digitale Lerninhalte über die BayernCloud Schule.
Geleitet wurden die Schulungen von Studienrat Sebastian Schmitt, der zugleich die Hauptverantwortung für das Projekt trug. Unterstützt wurde er von seinem Kollegen Michael Fischer sowie dem gesamten Lehrerkollegium, das die Durchführung begleitete. Auch externe Partner wie das Deutsche Rote Kreuz und die Björn-Steiger-Stiftung leisteten einen wichtigen Beitrag, indem sie Materialien und Übungspuppen zur Verfügung stellten.
Die Resonanz fiel durchweg positiv aus: Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten konzentriert mit und zeigten großes Engagement. Viele berichteten im Anschluss, dass sie sich nun deutlich sicherer fühlen, im Notfall eingreifen zu können. Insgesamt konnten rund 525 Jugendliche sowie etwa 30 Lehrkräfte erreicht werden.
Mit dem Projekt leistet die Realschule Vöhringen einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und zur Stärkung der Zivilcourage. Denn eines wurde allen Beteiligten deutlich: Jeder kann helfen – und im entscheidenden Moment den Unterschied machen.
Eine Fortführung ist bereits geplant: Künftig sollen die Erste-Hilfe-Inhalte fest im Unterricht verankert und durch schulinterne Fortbildungen weitergetragen werden.


