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Ein herzliches Grüß Gott ...

  • städtische Mitteilungen
(c) Foto Ebert

Ein herzliches Grüß Gott auf der Homepage unserer Stadt Vöhringen. Hier berichten wir wöchentlich über wichtige Ereignisse, die Arbeit in unseren kommunalpolitischen Gremien und der Verwaltung. Sofern es die Stadt Vöhringen und ihre Bürgerinnen und Bürger betrifft, erhalten Sie natürlich auch Mitteilungen aus anderen Bereichen.

 

Bäche, Flüsse, Seen
Ein Leben mit dem Wasser und am Wasser

Wenn man im Allgemeinen von einem Leben am Wasser spricht, kommen einem normalerweise die großen Meere oder Binnenseen, wie der Bodensee, in den Sinn. Auch wir in Vöhringen Leben seit jeher am Wasser und mit dem Wasser.

Gerade in unserer wasserreichen Region spielen die vielen Seen, seien sie natürlich oder infolge des gewerbsmäßigen Kiesabbaus künstlich entstanden, eine durchaus bedeutende Rolle in unserem täglichen Leben. Sie dienen nicht nur zahlreichen Pflanzen und Tieren als Lebensraum, auch wir Menschen profitieren von ihnen.

 

Drei Vöhringer Badeseen sorgen für Erholung und Entspannung

Wir benötigen keine teuren Spaß- und Freibäder, haben wir doch am wunderschönen Vöhringer See, an der Grünen Lunge und am Illerzeller Waldbaggersee herrliche Voraussetzungen für ein ganz natürliches Schwimmvergnügen. Saubere Badewiesen laden uns zum Verweilen und Entspannen ein.

 

Am weitläufigen Vöhringer Naherholungssee sorgt die örtliche Wasserwacht für die Sicherheit der Badegäste, ein Kiosk für das obligatorische Eis, ein kühles Getränk und etwas für den kleinen Hunger. Auch eine „Strandbar“ bringt Abwechslung und Urlaubsflair nach Vöhringen.

Hier und auch am Badesee „Grüne Lunge“ im Süden von Vöhringen an der Illerbrücke sichern Zugangsstege einen guten Ein- und Ausstieg, ebenso wie flach angelegte Kieszugänge, die auch Nichtschwimmern ein Vergnügen im kühlen Nass bieten. Und auf den Schwimmflößen kann man sich ruhig und sicher während des Schwimmens im See ausruhen. Der neue Digitale Naturspielplatz an der Grünen Lunge lädt alle Generationen dazu ein, unsere Umwelt und die angrenzende Naturlandschaft spielerisch zu entdecken und neu zu erfahren.

Das südliche Ufer des geradezu romantisch gelegenen Waldbaggersees in Illerzell – ein Teil einer kleinen, wunderschönen Seenlandschaft – bietet Naturfreunden sogar ein textilfreies Badevergnügen. Wer sich an die Regeln hält, findet hier ein kleines Badeparadies vor.

 

Fließgewässer prägen unsere Landschaft

Die uns umgebende Naturlandschaft ist zudem von zahlreichen kleineren und größeren Bächen, wie z.B. dem „Wachtelgraben“ in Richtung des Naturschutzgebietes Wasenlöcher, geprägt. Diese haben auch eine entwässernde Funktion bezüglich der umgebenden Naturflächen.

Von Süden nach Norden fließt mitten durch den Ort der Mühlbach, der ganz entscheidend auch das Stadtbild Vöhringens prägt. An manchen Stellen, wie z.B. an der Vöhringer Michaels-Kirche, am Spielplatz in der Bachgasse oder im nördlichen Bereich der Ulmer Straße laden Sitzgelegenheiten zum Entspannen und Verweilen ein.

 

Als wichtig für die Entwicklung Vöhringens sind vor allem die Iller und der Wieland-Kanal zu nennen.

Die Iller diente früher vornehmlich als Transportweg und der Wieland-Kanal wird Zeit seines Bestehens als Gewässer zur Nutzkrafterzeugung genutzt.

Die große Bedeutung des Wassers und der Wasserkraft für Vöhringen spiegelt sich daher nicht ohne Grund im Wappen der Stadt Vöhringen durch die Darstellung eines Mühlrads und der Iller wieder.

Die einst wilde, über viele Jahrzehnte „gezähmte“ Iller ist nun wieder auf dem Weg zurück zu einem Fluß, im Gleichklang zwischen Natur und Menschen. Mit ihrer so einzigartigen Auwaldlandschaft ist sie für Vöhringen nicht nur ortsbildprägend, sondern auch ein Glücksfall. Die Iller bietet im und um das Wasser einen großen Lebensraum für unzählige Pflanzen und Tiere. Auch wir Menschen profitieren in vielfältiger Weise von ihr. Ein wunderschöner Rad- und Fußwanderweg lässt uns diese Naturschönheit in all ihrer Pracht im wahrsten Sinne des Wortes „erleben“.

 

Zu wenig - zu viel …
Wenn Wasser Probleme schafft

Manchmal kann zu wenig oder zu viel Wasser auch große Probleme mit sich bringen.

Gerade in den letzten Jahren haben auch wir in Europa mit längeren Trockenperioden zu kämpfen gehabt, die Mensch und Natur immer wieder zu schaffen machen.

Aber auch ein zu viel an Wasser, verursacht durch zu viel Starkregen in zu kurzer Zeit, macht die Böden nicht mehr aufnahmefähig genug. Selbst kleine Rinnsale können dann anschwellen, über die Ufer treten und große Schäden und Einschränkungen verursachen. So in den letzten Tagen und Wochen in Vöhringen, Illerzell und Thal geschehen: Straßen und Flächen wurden überflutet, Keller sind vollgelaufen, es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen usw..

 

Danke an die Helfer

Dank des unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatzes unserer örtlichen Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen sowie auch der Polizeidienststellen und Mitarbeiter der Stadt Vöhringer, konnte bislang stets Schlimmeres vermieden und wo möglich, direkt vor Ort Hilfe geleistet werden.

An dieser Stelle einmal mehr ein herzliches Vergelt’s Gott, verbunden mit einer großen Achtung und Anerkennung, für ihre wertvollen Dienste im Namen aller Bürger unserer Stadt Vöhringen.

Ihr

Michael Neher
Erster Bürgermeister

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