Wie versprochen ohne große bürokratische Hürden

Vöhringer Vereine und Bürgerinitiative erhalten Finanzspritze aus dem Corona-Soforthilfe-Paket

  • städtische Mitteilungen

Sie hatten es den örtlichen Vereinen versprochen und nun auch genauso eingehalten – die Vöhringer Stadträte.

In den Mai- und Juni-Sitzungen des zuständigen Stadtratgremiums wurde darüber bereits eingehend diskutiert, nach welchen Maßstäben man die „Corona-Finanzspritze“ aus dem Soforthilfe-Paket ausschütten sollte.
Einig waren sich die Stadträte durch alle Fraktionen, dass dies ohne große bürokratische Hürden, also ohne seitenlange Antragsformulare, dabei dennoch nicht nach dem „Gießkannen-Prinzip“, geschehen sollte.

Bis Ende Juli hatten all jene örtlichen Vereine und Organisationen, die krisenbedingte Schwierigkeiten und finanzielle Ausfälle wäh-rend der Corona-Krise von März bis August hatten Zeit, sich um den Zuschuss zu bemühen. Natürlich reichte es dabei nicht aus, einfach nur eine Zahl zu präsentieren. Die Vereine erklärten zum Teil sehr detaillliert, wo ihre größten Probleme und natürlich allem voran Einnahmeverluste lagen. Die bei der Stadtverwaltung eingegangen Anträge wurden schließlich in der Haupt- und Umweltaus-schusssitzung am vorletzten Montag zur Entscheidung vorgelegt.

Gemeinsam mit den Mitteln des Landkreises Neu-Ulm standen für den Bereich der Stadt Vöhringen insgesamt rund 27.000 Euro zur Verteilung an. Pro Einwohner gab es 1 Euro, sowohl aus dem Kreis-, wie auch aus dem Stadtsäckel.

Am Ende wurden es rechnerisch ein paar Euro mehr, die die Stadtväter jedoch gerne zusätzlich aus dem Städtischen Haushalt ihren krisengebeutelten Vereinen zuschiessen wollen.

 

Eine direkte finanzielle Unterstützung kam auch direkt vom Freistaat Bayern. Im Rahmen der Initiative „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“ werden Bürgerprojekte, die Menschen, die unter der Corona-Krise litten bzw. leiden, mit einem Betrag über 4.400 Euro unterstützt. Auch hierzu wurde öffentlich aufgerufen, sich zu melden.

Hierum bemüht hatte sich die Helfergruppe Illerzell/Vöhringen.  Aktiv wurde das durch die Vereinsgemeinschaft Illerzell gegründete Bürgerprojekt bereits schon kurz vor dem Lockdown im Februar. Die Gruppe besteht aus rund 40 ehrenamtlichen Helfern. In den letzten fünf Monaten übernahmen die Mitstreiter unkompliziert und schnell Aufgaben für Einkäufe, Recyclinghofgänge, Medikamentenbschaffung usw. In Anspruch genommen wurde das Angebot sowohl von Risikopatienten als auch von unter Quarantäne stehenden Haushalten. Teils betreuen die Ehrenamtlichen die Bürger noch immer.

 

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