Neue Rathaus-Mitte

In der vergangenen Bau- und Umweltausschusssitzung wurde den Gremiumsmitgliedern das seit langem in der Diskussion stehende Projekt „Neue Rathaus-Mitte“ vorgestellt und thematisch vorberaten.

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Das Illertisser Planungsbüro trenk oberdorfer architekten erklärte im Namen der potentiellen Investoren, dass für sie die Neue Rathaus-Mitte ein hochinteressantes Projekt sei, welches sie sehr gerne verwirklichen würden. Es wurden insgesamt drei noch verbleibende Planungsvarianten vorgestellt: „Vöhringer Tor, geöffneter Winkel“, „Vöhringer Tor, spitzer Winkel“

und „Gerade Vöhringen“.

Im Verlauf der anschließenden Diskussion wurden etliche Punkte angesprochen, wie der Wegfall der Parkplätze vor dem Kulturzentrum, Gestaltung des Gebäudes, eventuelle Schaffung von Wohnraum mit Service, teilweise Einbeziehung des geschützten Innenhofes für öffentliche Veranstaltungen wie Maibaumfeiern, Adventsmarkt, Wochenmarkt, Verzicht auf Darstellung einer Straßenfläche etwa vor dem Rathaus, evtl. übergangsweiser Erhalt des Gebäudes „Marienstraße 4“ zur Aufnahme des Jugendhauses, anzustrebende Öffnung der Kirchenmauer zur noch besseren Einbeziehung der Marienkirche.

Bürgermeister Neher bedankte sich für die Vorstellung der Planung und die bewiesene Geduld der Investoren angesichts der bereits bislang erforderlichen Vielzahl an
Gesprächen. Zur weiteren Vorgehensweise erläuterte er, dass nach der nochmaligen Vorstellung der Planung in der kommenden Sitzung des Stadtrates eventuell bereits in den Juli-Sitzungen der Aufstellungsbeschluss gefasst und damit das erforderliche Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes formal eingeleitet werden könnte.


Briefkasten für Anregungen

Im Juli ist dann vorgesehen, die Bürger zu einer Besichtigung der Modelle der genannten Varianten
für einige Wochen ins Foyer des Kulturzentrums einzuladen und dabei die Möglichkeit einzuräumen,
sich zu den Planungen zu äußern.
Am Ende sprachen sich die Ausschussmitglieder
einstimmig für die Empfehlung der vorgeschlagenen Variante „Vöhringer Tor, geöffneter Winkel“ aus.
Es bleibt nun abzuwarten, wie sich der Stadtrat
in dieser Sache entscheidet.

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