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STARKER BEFALL DURCH DEN EICHENPROZESSIONSSPINNER

städtische Mitteilungen

Stadt setzt Prioritäten bei der Bekämpfung

In diesem Jahr ist ein außergewöhnlich starker Befall durch den Eichenprozessionsspinner zu verzeichnen. Die Raupen stellen aufgrund ihrer feinen Brennhaare ein Gesundheitsrisiko für Menschen und Tiere dar. Der Kontakt mit den Haaren kann Hautreizungen, Augenbeschwerden sowie Atemwegsprobleme verursachen. 

Aufgrund der hohen Befallsdichte gehen bei der Stadt derzeit zahlreiche Meldungen zu befallenen Eichen ein. Trotz intensiver Bemühungen ist es jedoch nicht möglich, jedem einzelnen Hinweis nachzugehen und sämtliche Vorkommen im gesamten Stadtgebiet zu beseitigen. 
Um die verfügbaren Ressourcen gezielt einzusetzen, erfolgt die Bekämpfung nach festgelegten Prioritäten. Vorrang haben insbesondere sensible Bereiche mit hohem Publikumsverkehr. Die Entfernung der Nester in diesen Bereichen wird durch eine Fachfirma unter Einsatz geeigneter Schutzausrüstung durchgeführt. 
Vorkommen in weniger frequentierten Außenbereichen, an Wald- und Feldrändern sowie in anderen Bereichen mit geringem Publikumsverkehr können dagegen in der Regel nicht entfernt werden und müssen meist belassen werden. 

Die Entwicklung der Befallssituation wird weiterhin fortlaufend beobachtet. Bei Bedarf werden zusätzliche geeignete Maßnahmen ergriffen.