DEUTSCHE GLASFASER
Sachstandsmitteilung: Deutsche Glasfaser zieht sich aus Vöhringen zurück
Eigenwirtschaftlicher Ausbau unter derzeitigen Rahmenbedingungen nicht möglich.
Deutsche Glasfaser zieht sich aus dem Glasfaserprojekt in Vöhringen zurück. Vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen hat Deutsche Glasfaser die Umsetzung des Glasfaserausbaus in Vöhringen vertiefend geprüft. Diese erneute Analyse hat ergeben, dass ein eigenwirtschaftlicher Ausbau unter den aktuellen Voraussetzungen nicht darstellbar ist. Die zu erwartenden Kosten übersteigen die ursprüngliche Kalkulationsgrundlage deutlich.
Bereits im Vorfeld jedes Projekts führt Deutsche Glasfaser eine umfangreiche Analyse der technischen Machbarkeit sowie der Wirtschaftlichkeit durch. Zentrale Bestandteile sind dabei eine vorgelagerte Nachfragebündelung zur Ermittlung des lokalen Interesses sowie Maßnahmen zur genauen Baukostenkalkulation. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Prüfung der Kostenstruktur unter Berücksichtigung von Preisentwicklung, Materialverfügbarkeit und Baukapazitäten.
„Deutsche Glasfaser sieht zum aktuellen Zeitpunkt keine Möglichkeit, den Netzausbau in Vöhringen eigenwirtschaftlich umzusetzen“, sagt Uwe Rettner, Regionalmanager kommunale Kooperationen bei Deutsche Glasfaser.
Interessenten, die einen Auftrag bei Deutsche Glasfaser eingereicht haben, erhalten eine Information über den Rückzug aus dem Projekt. Den Kunden entstehen keinerlei Verpflichtungen gegenüber Deutsche Glasfaser.