Kindertagesstätte St. Michael Vöhringen Eröffnung der Kinderkrippe, 2. Bauabschnitt

Mit einem zu den Umbauarbeiten sehr passenden Lied der Krippenkinder

und einem herzlichen Willkommensgruß von Frau Alexandra Holl-Kreutner, der Leiterin der Kindertagesstätte St. Michael Vöhringen, wurden die zahlreichen Gäste zur offiziellen Eröffnungsfeier in der Kindertagesstätte St. Michael begrüßt.

Die wärmende Sonne strahlte auch auf die innere Stimmung der Gäste und Bürgermeister Karl Janson aus, der die neuen Räumlichkeiten im oberen Geschoß der Kinderkrippe St. Michael mit großer Freude nun offiziell ihrer Bestimmung übergeben durfte.

In seiner Ansprache erinnerte er an die Grundsteinlegung für dieses Gebäude im Jahre 2013.

Damals hatte man nicht gedacht, dass man auch für die ursprünglich bereits bei der Planung des Gesamtgebäudes vorgesehene Aufstockung so schnell einen Bedarf haben werde.

Gegenwärtig erleben wir aber, so Bürgermeister Janson, wider alle Prognosen einen starken Geburtenzuwachs.

Durch die Ausweisung neuer Wohngebiete, den allgemeinen aktuellen Geburtenzu-wachs und ein verändertes Verhalten der Eltern selbst, die immer mehr und immer früher von dem Angebot einer Betreuung ihrer Kinder Gebrauch machen, ergäbe sich ein gegenwärtig signifikant neuer Bedarf an Kindertagesstättenplätzen.

Wir benötigen immer mehr Betreuungsplätze für Kinder.

Dafür brauche man Grundstücke, dafür benötige man Geld, viel Geld, und dafür benötige man mehr Personal.

Dieser grundsätzlich sehr positiven und dynamischen Bedarfsentwicklung wolle man gleichwohl gerne Rechnung tragen.

Im Folgenden skizzierte Bürgermeister Karl Janson die wesentlichen Eckpunkte des Bauvorhabens, welches in der Rekordzeit von nur neun Monaten fertiggestellt werden konnte.

Die Gesamtkosten beziffern sich auf ca. 900.000,00 €.

Bürgermeister Janson dankte allen am Bau beteiligten Firmen für den reibungslosen

und engagierten Einsatz.

Er dankte insbesondere dem Architekturbüro Tress für die gewohnt gute Koordination und Zusammenarbeit.

Ferner galt sein Dank der Katholischen Pfarrkirchenstiftung St. Michael

mit Herrn Pfarrer Martin Straub und der Leiterin der Kindertagesstätte, Frau

Alexandra Holl-Kreutner für die gute Zusammenarbeit und die weitere Übernahme der Trägerschaft.

Die Krippe geht exakt am 2. Mai 2018 in Betrieb und bietet Platz für 30 Kinder.

Vorerst wird nur eine Krippengruppe eröffnet, die zweite dann ab September 2018. Aber, auch hier sind schon alle Plätze ausgebucht.

Den Kindern wünschte Bürgermeister Karl Janson eine glückliche Zeit in der Kinderkrippe St. Michael Vöhringen.

Gerade zu Anfang ihres Lebens bräuchten die Kinder vor allem familiäre Geborgenheit und Schutz, sie bräuchten Sicherheit und Halt, sie bräuchten Vertrauen und Stabilität.

Sie bräuchten aber auch das Vertrauen, dass sie den richtigen Weg einschlagen und ihn sicheren Schrittes gehen werden.

Die Einrichtung dieser neuen Kinderkrippe sei für die Stadt Vöhringen zudem

ein weiterer wichtiger Mosaikstein bei der Umsetzung zu einer besonders kinder-

und familienfreundlichen Stadt.

An einer lebenswerten Zukunft für die Kinder zu arbeiten, sei auch stets eine lohnende Aufgabe.

Herr Manuel Tress vom gleichnamigen Büro Tress Architekten/Ingenieure, Baltringen, freute sich, dass man die Aufstockung der Kinderkrippe in so kurzer Zeit realisieren konnte.

Kreative Bildungsräume zu schaffen mit Wohlfühlcharakter für alle Kinder zu einem möglichst günstigen Preis bei maximaler Qualität und minimalen Unterhaltskosten sei eine damals wie heute gültige Richtschnur für das Architekturbüro Tress.

Es gab während der Bauarbeiten glücklicherweise keine Unfälle, der Bauablauf war stets geordnet.

Auch er wünschte den Kindern, dass diese sich in den neuen Räumen in jeder Hinsicht bestens entfalten könnten und übergab Frau Holl-Kreutner symbolisch den Hausschlüssel.

Abschließend segnete Pfarrer Martin Straub die neuen Räumlichkeiten der Kinderkrippe St. Michael.

Kinder seien ein Beweis für die Vitalität einer Stadt, sie seien Hoffnung, sie seien Zukunft.

Kinder haben auch ein großes Urvertrauen.

Ein stark entwickeltes Urvertrauen sei eines der größten und wichtigsten Geschenke, die Eltern und alle Verantwortungsträger einem Kind machen sollten.