150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Vöhringen

Strahlende Sonne, weißblauer Himmel und ein Festprogramm, das sich wirklich sehen lassen konnte.

Gestartet wurde am Feiertag Christi Himmelfahrt mit einem kräftigenden und traditionellen Weißwurstfrühschoppen.
Wenige Stunden später erfolgt bereits die offizielle Übergabe und Fahrzeugsegnung des Mannschaftstransportwagens MTW Florian Vöhringen 14/1.

Sicherlich stehe, so Bürgermeister Karl Janson bei der Festfeier vor der Pfarrkirche St. Michael, zunächst einmal, und dies gelte für alle Wehren in unserem Land, der Mensch im Mittelpunkt aller Betrachtungen und Wertschätzungen, der großartige solidarische ehrenamtliche Dienst für den Nächsten, diesem in Brand- und Unglücksfällen und Not zu helfen, getreu dem Leitwort: „Einer für alle – und alle für einen“.

Er brachte so auch vorab einmal mehr seine große Wertschätzung, seinen Respekt und vor allem auch seinen Dank allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden gegenüber zum Ausdruck, den Respekt und Dank für deren unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl, den Respekt und Dank für deren solidarisches Engagement, die vielen, vielen Stunden, die sie zusammen mit ihren Kameraden zu einer Übung oder zu einem Einsatz unterwegs waren und sind und - auch ein ums andere Mal – ihr eigenes Leben riskiert haben.
Um dieser Zielsetzung aber gerecht werden zu können, um diese vielfältigen und immer anspruchsvoller werdenden Aufgaben in der Freiwilligen Feuerwehr tatsächlich effektiv erfüllen zu können, bedürfe es aber auch der entsprechenden Ausstattung mit Gerätschaften und Fahrzeugen.
Unsere Freiwillige Feuerwehr Vöhringen war und ist, so Bürgermeister Janson, bislang zwar schon mit Gerätschaften und Fahrzeugen gut und auf einem modernen Stand ausgerüstet.
Aber Gerätschaften und Fahrzeuge kommen im Laufe der Zeit naturgemäß in die Jahre und es gelte auch, den neuen Herausforderungen in der Aufgabenstellung qualitativ gerecht zu werden.
Heute werde es schon fast als Selbstverständlichkeit betrachtet, dass unsere Wehren professionelle Hilfe leisten.
So sei auch dieser neue Mannschaftstransportwagen zu sehen.
Der Kostenaufwand für dieses Fahrzeug liege bei ca. 53.000,00 €.
Erfreulicher Weise habe sich die Freiwillige Feuerwehr Vöhringen selbst mit einem Eigenanteil in Höhe von. 7.000,00 € mit eingebracht.

 

Mit der kirchlichen Segnung durch Herrn Pfarrer Martin Straub und Herrn Pfarrer
Dr. Jochen Teuffel  wurde nicht (nur) das neue Fahrzeug an sich, sondern vor allem die Menschen, die damit umgehen, unter Gottes Schutz gestellt.

Der 1. Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Vöhringen, Herr Hermann Hufnagel, wies in seinen Dankesworten darauf hin, dass das Wertvollste, was eine Feuerwehr habe, die Mannschaft sei, die Menschen, die dazu bereit sind, sich für andere einzusetzen.

Eindrucksvoll gestaltete sich anschließend auch die große Oldtimer-Fahrzeugschau. Viele Oldtimer waren zum Jubiläum der Vöhringer Wehr gekommen.
Das älteste Feuerlöschfahrzeug stammte von der Wieland-Werkfeuerwehr aus dem Jahr 1838.
Im stolzen Fahrzeugkorso und mit „Tatütata“ fuhr man freudig durch die Stadt und das Illertal.

 

Es gab auch viele weitere Höhepunkte, so der Wettbewerb der Jugend im
Karl-Eychmüller-Sportpark mit der Abnahme des Jugendleistungszeichens und der Jugendflamme.
Ferner waren viele Vorführungen anderer Hilfsorganisationen  wie dem Technischen Hilfswerk, der Rettungshundestaffel, einer Tauchergruppe der Wasserwacht und dem Roten Kreuz geboten.

 

Der 1. Kommandant Sven Görmiller, der 1. Vorsitzende, Hermann Hufnagel, und die Kameradinnen und Kameraden der Vöhringer Wehr konnten mehr als zufrieden sein.
Die 150 Jahrfeier wird unvergessen bleiben.
Im Festzelt sorgten die Musikkapellen aus der Umgebung und Partybands „Jukebox“ und „Albfetza“  im Festzelt mit fetziger Musik, mit Oldies, Schlagern und manchem Hit, für beste Stimmung (siehe hierzu auch die Sonderseite „Impressionen 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Vöhringen“).