Uli-Wieland-Schule, Inbetriebnahme der Mensa

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde vor kurzem die großzügig und sehr attraktiv gestaltete neue Mensa in der Uli-Wieland-Schule in Betrieb genommen.

Die Klasse 1 b der Grundschule Vöhringen Süd eröffnete mit einem Liedbeitrag den offiziellen Teil dieser Festveranstaltung, bevor Bürgermeister Karl Janson die zahlreichen Gäste, unter ihnen die Rektorin der Grundschule, Frau Barbara Rothermel, und den Rektor der Uli-Wieland-Mittelschule, Herrn Thomas Pelikan, den Architekten Thomas Schmidl, die Stadtratsmitglieder, unter diesen den ehemaligen Rektor, Herrn Werner Zanker, die Mitglieder der Stadtverwaltung, Herrn Bernd Hieber und Frau Susanne Kirchheim, eine Vielzahl der Vertreter der Ingenieurbüros und Handwerksunternehmen sowie die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Vöhringen Süd und der Uli-Wieland-Mittelschule sowie zahlreiche Elternbeiratsmitglieder und Eltern begrüßt hatte.


Bürgermeister Karl Janson betonte eingangs seiner Ansprache, dass die örtlichen Schulen, die Schulen allgemein heute schon lange keine reinen "Lehranstalten" mehr seien.
Sie seien ein Lebensraum, in dem Kinder und Jugendliche einen Großteil ihres Tages verbringen.
Schule ist insofern nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern auch Lebensraum für junge Menschen und deswegen müssten unsere Schulen so konzipiert und gebaut sein, dass die Räumlichkeiten diesen Anforderungen auch entsprechen.
Sie sollten ein optimales Lern- und Lehrklima ermöglichen, was optimale räumliche Bedingungen beinhalte.
Es bestehe im Vöhringer Stadtrat über alle Parteigrenzen hinweg aber auch dahingehend Übereinstimmung, dass man den jungen Menschen die bestmöglichsten Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen wolle.
Denn nach wie vor gelte der alte Grundsatz: „Bildung ist der Rohstoff der Zukunft.“
Im Jahre 2010 sei an der Uli Wieland Mittelschule Vöhringen bereits ein Ganztagszug eingerichtet worden und seit dieser Zeit sei zunächst ein provisorischer Mensabetrieb für die Schüler des Ganztagszuges der Mittelschule im Saal des Josef-Cardijn-Hauses geschaffen worden.
Als im Jahre 2013 auch für die Grundschule Vöhringen Süd ein Ganztagszug beschlossen und eingerichtet worden war, war absehbar, dass für beide Schulen der Mensabetrieb dauerhaft nicht weiter im Josef-Cardijn-Haus erfolgen könne.
Am 26. September 2013 wurde deshalb dem Stadtrat der Stadt Vöhringen durch das Architekturbüro Schmidl, Weißenhorn, die Planung einer Mensa mit zwei getrennten Essensbereichen, im Kellergeschoss der beiden Schulen, vorgestellt und letztlich auch von diesem gebilligt.
Am 29. Oktober 2013 sei bereits der genehmigte Bauantrag vom Landratsamt Neu-Ulm bei der Stadt Vöhringen eingegangen.
Am 21. November 2014 wurde der Stadt Vöhringen, von der Regierung von Schwaben, die Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn erteilt.
Somit konnten das Architekturbüro Schmidl und die Fachingenieure zum Ende des Jahres 2014 die notwendigen Ausschreibungsunterlagen zum Bau der neuen Mensa erstellen und anschließend konnten die Preisanfragen an die Fachfirmen verschickt werden.
Im Januar 2015 wurden dann die maßgeblichen Aufträge an die Baufirmen vergeben, so dass in den Osterferien mit den Arbeiten begonnen werden konnte.
Nach rund fünf monatiger Bauzeit könne nun die Mensa mit den beiden Essensbereichen heute ihrer Bestimmung übergeben werden.
Die Kosten für den Mensabereich belaufen sich auf knapp 1 Mio. €.
Bürgermeister Karl Janson dankte dem Architekten, Herrn Dipl.-Ing. Thomas Schmidl, für seine erfahrene und kompetente Planung wie auch sein besonderes persönliches Engagement.
Sein Dank galt allen Fachplanern und allen am Bau beteiligten Firmen.
Bürgermeister Karl Janson dankte allen Mitgliedern des Stadtrates für die zukunftsgerichtete Entscheidung und die Bereitstellung der nötigen finanziellen Mittel.

 

Sein Dank galt schließlich der Bauverwaltung, stellvertretend Herrn Bernd Hieber, und dem Hausmeisterehepaar Nothelfer für die Mühewaltung während der Bauzeit.
Dank galt aber auch den Rektoren und Lehrkräften für die fachkundige Beratung, die zahllosen Abstimmungsgespräche und wertvolle Unterstützung.
Architekt Thomas Schmidl wies in seinem Grußwort darauf hin, dass Schüler und Lehrer sich heute wesentlich länger in der Schule aufhalten als dies noch Mitte der 50er und 70er Jahre der ersten Einweihung der Uli-Wieland-Schule der Fall gewesen sei.
Schulen seien heute Arbeits- und Erholungsraum zugleich.
Mit dem Einbau von zwei Speisesälen, dem Bau der Küchenausgabe, und dem Ausbau von Schüleraufenthaltsräumen sei auch die Umgestaltung der Flure und die Erneuerung der WC-Anlagen erfolgt.
Das sonnige Gelb und der kräftige Rotton ließen einen jungen und frischen Raumeindruck entstehen und schaffe eine helle Atmosphäre.
Er wünschte allen Schülern und Lehrern viel Erfolg und Freude und überreichte auch freudig Herrn Bürgermeister Karl Janson als „oberstem Küchenchef“ einen riesigen Schöpflöffel, den beiden Rektoren sowie Herrn Hieber und dem Hausmeisterehepaar Nothelfer etwas kleinere Löffel zur Assistenz.


Frau Rektorin Barbara Rothermel griff das alte Sprichwort in ihrem Grußwort auf: „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“
Dies möge zwar altmodisch klingen, bringe aber die Bedeutung des Essens in der heutigen Ganztagesschule auf den Punkt.
Das gemeinsame Essen biete Kindern und Lehrkräften eine zwangslose Gelegenheit zur Kommunikation.
Das Essen sei mehr als nur reine Essensaufnahme.
Die „Seele“ spiele eine große Rolle.
Die neue Mensa sei, so Frau Rothermel, sogar das Herzstück der Schule, denn zur ganzheitlichen Bildung und zum Lebensraum Schule gehöre das Essen dazu.
Rektor Pelikan brachte in seinem Grußwort zum Ausdruck, dass die Einrichtung der Mensa im Keller des Schulgebäudes beileibe keine Notlösung sei, wie man dies anfangs aufgrund der Vorgaben der Regierung von Schwaben befürchtet habe.
Was hier entstanden sei, könne man heute als äußerst gelungen bezeichnen.
Die neue Mensa sei ein echtes Schmuckstück.
Stück für Stück werde die Uli-Wieland-Schule immer schöner und attraktiver.
In dieser Hinsicht dankte Herr Pelikan dem Stadtrat mit Bürgermeister Janson, dass sie immer wieder bewiesen hätten, dass ihnen die Schule am Herzen liege.
Die Flötengruppe der Ganztagesklasse 3 b und die Schulband der Uli-Wieland-Mittelschule schlossen die Feierstunde mit lebendigen Liedfolgen und fetzigen Hits ab.