Weltkindertag 2014

Anlass genug auch für uns in Vöhringen, deutlich zu machen, dass es leider immer noch Defizite bei der Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland gibt.

Der Weltkindertag weist jedes Jahr auf die Rechte der Kinder auf der ganzen Welt hin.
Es geht um Gewalt, Armut und Unterdrückung.

Nach der Kinderrechtskonvention haben alle Kinder ein Recht auf Überleben, persönliche Entwicklung, Schutz vor Ausbeutung und Gewalt sowie das Recht auf Beteiligung und – worum es in diesem Jahr besonders ging – ein Recht auf Spielräume.

Kinder brauchen zum Leben und zu ihrer Entwicklung Spielräume.
Sie haben sogar ein Recht darauf.

Wir haben glücklicherweise in unserer Stadt viele dieser Spielräume, seien es unsere öffentlichen Spielplätze, seien es unsere Spielräume bei unseren Kindertagesstätten, Spielräume in der Familie, in der persönlichen Entwicklung, im Leben.
Aber dies ist nicht überall andernorts so gegeben.

Mit Liedern und Luftballons machten die Kinder anlässlich dieses Weltkindertages 2014 auf diese Situation aufmerksam.
Bürgermeister Karl Janson begrüßte mehr als 300 Kinder auf dem Hettstedter Platz.
Er hatte Recht mit seiner Aussage, dass die Luftballone die Wolken vertreiben werden.
Schnell verzogen sich die Wolken und weit in die Höhe ließen die Kinder die Luftballone in den Himmel steigen.
Immer wieder ein tolles Erlebnis für die Kinder, aber auch für deren Eltern und Großeltern.

Seit Jahren schon lädt das „Kinderhaus Arche“ unter der Leitung von Frau Martina Hannes zu dieser kleinen Feier in Kooperation mit der Stadt Vöhringen ein.
Pfarrer Martin Straub, Pfarrer Dr. Jochen Teuffel und Frau Dorothea Michaelis verfolgten sehr aufmerksam diese Aktion.
Bevor die Kinder ihr Lied mit Frau Gudrun Drexler an der Gitarre anstimmten, hatte zuvor Frau Michaelis anhand vieler Beispiele aus dem Leben aufgezeigt, wo Kinder Raum und Spielraum zu einem glücklichen Leben benötigen