Eröffnung Vöhringer Spielpark „Rue de Vizille“

Manche Kinder und auch nicht wenige Eltern und Großeltern hatten schon sehnsüchtig diesen Tag erwartet.

So war denn die Freude groß, als 1. Bürgermeister Karl Janson bei strahlendem Sommerwetter die vielen großen und kleinen Mitbürger der Stadt und auch zahlreiche Gäste in diesem wunderbaren Spielparadies willkommen hieß.

„Heute ist ein ganz besonderer Tag für die Kinder unserer Stadt“, wie dies Bürgermeister Janson einleitend sagte.
„Die Sonne scheint, der Sommer ist da und, ja wir dürfen heute unseren wunderschönen Spielpark „Rue de Vizille“, ein echtes Spielparadies inmitten unserer kinder- und familienfreundlichen Stadt Vöhringen, offiziell eröffnen.
Es ist schon toll, was hier geschaffen wurde.
Es dürfte auch einer der schönsten und größten Spielplätze in unserer Region sein.
Und wir werden in der Zukunft, wenn wir etwas Geld haben, noch weitere Attraktionen in diesem Spielpark schaffen so Bürgermeister Karl Janson.

Er freute sich, auch ganz herzlich Frau Viola Naser und ihre Kinder sowie Herrn Daniel Huffschmid aus Burgrieden begrüßen zu können.
Sie waren mit die Architekten dieses schönen Spielparks.
Ausgeführt hat die nötigen Arbeiten die Firma Garten- und Landschaftsbau Djivic, deren Seniorchef, Herr Stefan Djivic Bürgermeister Janson gleichfalls herzlich begrüßte.
Auch viele Nachbarn waren der Einladung gefolgt, Pfarrer Dr. Jochen Teuffel, Mitglieder des Stadtrates mit Herrn 3. Bürgermeister Ludwig Daikeler und das Team des Kinderhauses Arche mit der Leiterin Martina Hannes.

„Die Zeit des Baulärms ist vorbei, so Bürgermeister Karl Janson weiter in seiner Ansprache.
Kinderlachen und Kinderfreude halten nun hier Einzug.
„Kinderlärm“ und Kinderlachen sei aber Freude.
Kinderlachen sei Zukunftsmusik, ja Leben.
Kinder halten jung.“

Im Weiteren stellte Bürgermeister Karl Janson sodann die Konzeption des Spielparks vor:
„Entlang eines breiten, geschwungenen Wegebandes liegen unterschiedliche Spielbereiche.
Die Ausgangsidee für die Spielfläche ist das Motiv von Bergkuppen, die aus einer Ebene heraus ragen.
Der weitgehend flache Rasenbereich erhält vertikale Akzente in Form von Hügeln aus farbigem, d.h. gelbem Kunststoffspielbelag.
Dabei hat jeder Hügel eine steile und eine flachere Seite.
So entstehen verschiedene Spielebenen zum Klettern, Rutschen und Toben.
Ein Promenadenweg, begleitet von Gehölzen, verbindet die Richard-Wagner-Straße mit dem Weg am Bahndamm.
Bänke entlang des Parkwegs laden auch ältere Leute zum Verweilen ein.
Entlang des Parkwegs reihen sich drei Teilspielbereiche für unterschiedliche Altersgruppen auf.
Im Westen des Parks befindet sich ein Kleinkinder-Spielbereich.
Eine Kleinkinderrutsche wird entlang der Böschung eines kleinen Kunststoffhügels angeboten.
Spielgeräte aus Robinienkrüppelhölzern regen zum Klettern und Balancieren an.
Im Übergang zum Schulkinderspielbereich wird ein Stangenwald aus Robinien angesiedelt.
Hier können Kinder um die Stangen toben und ein Barren animiert zum Turnen.
Drei Hügel greifen Themen wie Klettern, Aussicht und Koordination auf. Spielgeräte aus Robinienkrüppelhölzern und Seilgeflechten wie beispielsweise Kletternetze bieten zahlreiche Spielkombinationen an.
Im Süden der drei Hügel weitet sich ein Bereich mit Fallschutzkies auf.
In diesen Bereich sind die Hügelkanten steil und mit Klettergriffen und –seilen versehen.
Der Rasenhügel im Westen grenzt den Spielbereich ab.
Sträucher und Bäume schaffen einen weiteren grünen Randbereich.
Im südlichen Bereich wird der Parkweg von einem bepflanzten Saum begleitet.
Im Übergangsbereich zur Wohnbebauung im Süden entsteht eine Blumenwiese.
Die Wiese wird entlang des Parkwegs von einem 5m breiten Rasenstreifen eingefasst, in dem ein kleines Trampolin eingelassen ist.
Die Rasenfläche im Nordwesten steht für eine mögliche spätere Erweiterung der Spielbereiche zur Verfügung.
Im Osten wurde eine Beach-Volleyball-Anlage angelegt.“

Vor exakt einem Jahr wurde der Auftrag erteilt.
Mit den Arbeiten begonnen wurde im August 2013.
Die Gesamtkosten liegen bei ca. 285.000,00 €.
Sehr viel Geld, sicherlich!
Aber eine Investition für unsere Kinder ist immer lohnend, so Bürgermeister Janson.
Großteils zu verdanken habe man diesen Spielpark vor allem aber einem Mitbürger, dem er selbst sehr verbunden war, unserem Mitbürger Matthias Fischer, der der Stadt Vöhringen ein großes Erbe hinterließ.
Ihm gelte gerade heute unser aller „Vergelt’s Gott“!
Dies nahmen die zahlreichen Gäste mit anerkennendem und dankbarem Beifall zur Kenntnis.

Anschließend durften die Kinder sich so richtig austoben und spielen.
Zur Erfrischung gab es Eis für Groß und Klein und andere tolle Attraktionen