10 Jahre Vöhringer Notenhüpfer

Aus Anlass ihres 10-jährigen Bestehens hatten die Vöhringer Notenhüpfer zur musikalischen Begegnung in das Kulturzentrum „Wolfgang-Eychmüller-Haus“ geladen.
Viele Gäste folgten gerne dieser Einladung.
Dieser Abend war eine wahre Gala der Volksmusik und des lebendigen Brauchtums, ein Fest für alle Mitwirkenden, ein Fest für all die zahlreichen Besucher.
Singen und Musizieren, Gedichte und nette Anekdoten aus dem Leben ließen den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
Einhelliger Tenor der Besucher: "So was müsst‘s öfter geb‘n!"
Den Auftakt machte traditionsgemäß die Bauernkapelle Neu-Ulm mit dem Stück „Die Sonne geht auf“. Anschließend sagte der Landfrauenchor aus Neu-Ulm musikalisch „Grüß Euch Gott!“, bevor Christina Schmid äußerst charmant die offizielle Begrüßung übernahm.
Hieran reihte sich eine abwechslungsreiche und vielfältige Melodienfolge Seitens des Jubiläumsensembles, der Vöhringer Notenhüpfer, der Illertaler Hausmusik, des Jedesheimer Dreigesang, des Vöhringer Harfentrios, des Holzheimer Dreigesang, des Egerländer Gmoi‘ Chors mit Gerd Sammer oder der Vöhringer Stubenmusik.
Sie alle zeigten, wie weit und vielfältig, ja wie lebendig Volksmusik sein kann
und zu Herzen geht und Freude macht.
Die richtige Würze zu dieser weitgespannten Melodienfolge gaben denn auch die beiden Urgesteine und Naturpoeten Nikolaus Maucher und Peter Semmlin, die mit ihren humorvollen Gedichten, Anekdoten und Vorträgen immer wieder zum Schmunzeln und Lachen herausforderten.
Der Holzheimer Dreigesang stand dem nicht nach.
Besondern Anklang beim aufmerksamen und begeisterten Publikum fand natürlich der immer wieder gern gehörte Liedvortrag des Holzheimer Dreigesangs vom „Christbaumloaba“, der die Zuhörer fast noch durstig gemacht hätte.
Aber drei „Stamperl“ waren dann doch zu wenig für die Gäste.
Zart und wohlklingend fügte sich in diese lebendige Melodienfolge auch immer wieder das Vöhringer Harfentrio ein.
Die Egerländer Gmoi wusste mal fröhlich, mal wehmutsvoll Emotionen und Erinnerungen an die alte Heimat zu wecken.
Ein echter musikalischer Ohrenschmaus sind immer wieder die strahlenden und hellklaren Stimmen des Jedesheimer Dreigesangs.
Der Landfrauenchor Neu-Ulm und die Illertaler Hausmusik rundeten mit ihren gekonnt vorgetragenen musikalischen Beiträgen einen Abend ab, der noch lange nachklingen wird.
Danke für dieses beispielgebende musikalische Geschenk.
Danke an Veronika Wagner-Schmid für 10 Jahre Vöhringer Notenhüpfer.