Das Projekt „Digitaler Naturspielplatz“

© Sebastian Almer

Ziel des Projekts:

In der Stadt Vöhringen einen Ort schaffen, an dem Mensch-Natur-Technik im Einklang steht.

Mit dem Digitalen Naturspielplatz soll integriert in einen Spielplatz ein Reallabor geschaffen werden, in dem Digitalprojekte mit dem Fokus die Verknüpfung von Mensch + Natur + Technik realisiert werden können. Es soll eine Plattform geschaffen werden, auf der Jung und Alt, Schüler und Unternehmen, Technik-Affine und Naturverbundene gemeinsam innovative Projekte realisieren können.

Zielgruppe:

  • Junge Familien
  • Kinder 0-10 Jahre
  • Technologieinteressierte von jung bis alt
  • Ausflugsziel für Schulen, Kindergärten, etc.

Was sind Reallabore?

Reallabore sind eine neue Form der Kooperation zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft, bei der das gegenseitige Lernen in einem experimentellen Umfeld im Vordergrund steht.

Phase 1: Aufbau des Spielplatzes

Im Bereich der Grünen Lunge, in direkter Nähe zur Iller und zum Baggersee ist ein Naturspielplatz entstanden. In diesem  Spielbereich können kleine und große Kinder, junge Familien, Technologieinteressierte sowie Schulen und Kindergärten spielerisch die digitalen Möglichkeiten erforschen um mehr über ihren Naturraum mit dessen spezifischer Pflanzen- und Tierwelt zu erfahren und lernen.

Der Bereich soll dazu anregen, mit den Kindern so oft wie möglich in die Natur zu gehen, sich mit verschiedenen Materialen, Lebewesen und Pflanzen auseinanderzusetzten, sich über die Natur auszutauschen, sich viel zu bewegen und die Naturschätze wahrhaftig zu begreifen.

Durch die digitalen Elemente wird der Forschergeist der Kinder gestärkt in dem an Hand von konkreten Projekten und Informationsapps Wissen und Zusammenhänge geschildert werden, welche im ersten Augenblick vielleicht verborgen bleiben. Zusammenhänge können vielschichtiger dargestellt und begreifbar gemacht werden.

Bereich Naturspielplatz:

Das Bewegen an der frischen Luft ist eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung. Geplant sind unterschiedliche Bereiche in Form von Kieselsteinen. Diese „Kieselsteine“ enthalten unterschiedliche Materialien und so verschiedene Schwerpunkte zum Spielen und Entdecken. Mit Sand, Kieseln, Schiefer, Holz, Matsch und Lehm wird ein breites Spektrum an unterschiedlichen Erfahrungen bereitgestellt. Die „Kieselsteine“ können in Zukunft beliebig durch weitere Wissens- und Spielkiesel erweitert werden.  Eingebettet in eine Gräser- und Weidenpflanzung entstehen klar definierte Räume die über Holzstämme, Trittsteine und „Räuberpfade“ verbunden sind. Spielgeräte wie ein Robinienklettergerüst, Rutsche und Schaukel erweitern das Spielangebot und bieten Möglichkeiten zum Klettern und Toben.

Digitale Elemente:

Die digitalen Aspekte des Naturspielplatzes werden in Form eines Reallabors ausgeprägt um nicht nur initiale Projekte, sondern eine dauerhafte Kooperation zwischen Bürgern, Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu ermöglichen. Als Basis für das Reallabor werden einige Technologien bereitgestellt, die querschnittlich genutzt werden können:

  • Abdeckung mit LoRa-Funk als Basis für nahezu beliebige Sensorik und Aktorik
  • Bereitstellung einer Smarten Bank für autarken Strom und Internetzugriff
  • QR-Codes an Spielgeräte um kontextbezogene Informationen zu bekommen
  • Erstes Projekte um einen „Smarten Bienenstock“ (geplant)

Phase 2: Erweiterung zum "Reallabor"

  • Beteiligungen durch Schulen- und Vereine möglich, z.B. Jugend-forscht-Projekte
  • Projekte sollen einen Labor-Charakter für Bausteine der Smart City von morgen haben
  • Projekte sollen die Dissonanz zwischen Natur und Technik auflösen
    -> Fokus Nachhaltigkeit und Naturspielplatz
  • Innovationsprojekte können durch die Projektgruppe begleitet werden:
    - Mentoren
    - Schaffung neuer digitaler Lösungen
    - Beispielsweise durch Innovationsworkshops an den Schulen, Unternehmen, etc.

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