Aus dem Stadtrat

Nach der Vertagung aus dem Stadtrat oblag es den Mitgliedern des Haupt- und Umweltausschusses, abschließend über die Neufestlegung eines Straßennamens für die Erschließungsstraße im Bereich des Bebauungsplanes "Gewerbegebiet Vöhringen Nord-Ost I an der Staatsstraße 2031" in Vöhringen zu befinden.

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Herr Bürgermeister Janson nahm hierbei Bezug auf den Auftrag aus dieser jüngsten Stadtratssitzung, noch nähere Informationen zum Vorschlag der Straßenbenennung nach dem Vöhringer Chemiker Dr. Gustav Bartels einzuholen und verwies hierzu auf die ausführlichen Darstellungen in der Sitzungsvorlage.

Das Gremium schloss sich im Ergebnis der Beratungen unisono dem Vorschlag von Herrn Bürgermeister Janson an, die Erschließungsstraße im Gewerbegebiet „Vöhringen Nord-Ost I“ in „Otto-Hahn-Straße“ zu benennen, so wie es auch die sich dort ansiedelnde Firma angeregt hatte.

Im Weiteren stand auf der Tagesordnung die Information über die aktuellen Anmeldezahlen in den örtlichen Kindertagesstätten.

Herr Bürgermeister Karl Janson erklärt eingangs, dass sich bereits im letzten Jahr der bundesweite Trend auch in Vöhringen abgezeichnet habe, dass die Bevölkerung wachse und vor allem eine höhere Geburtenrate als all die Jahre zuvor festzustellen sei.

Dies gelte zwar nicht allerorts oder in allen Bundesländern.

Hier gäbe es große regionale Unterschiede.

Aber auf die Stadt Vöhringen bezogen treffe dieser Trend zu.

Die Geburtenrate steige.

Die Gründe liegen - wie bereits bei früheren Sitzungen dargestellt -  in einem stärkeren Zuzug nach Vöhringen.

Zu einem geringen Teil erkläre sich der Zuwachs aus der gegenwärtigen Flüchtlingssituation.

Zum großen Teil erkläre sich der Zuwachs vor allem aber in einer höheren Geburtenrate.

Zum fünften Mal in Folge seien die Geburtenzahlen in Deutschland gestiegen Auch wenn diese höheren Geburtenzahlen der Stadt Vöhringen natürlich in der Infrastruktur mehr Geld kosten werden, sei das eine erfreuliche Entwicklung.

Das zeige auch, dass viele Eltern zuversichtlich in die Zukunft schauen.

Doch jetzt werden vielerorts die Kindergarten- und Krippenplätze knapp.

Die heutige Auflistung zeige, dass in den örtlichen Kindertagesstätten die Höchstzahlen bei den Gruppengrößen nahezu schon ausgenutzt werden.

Wir brauchen also dringend Plätze und sollten schnellstmöglich in die Ausführungsplanung einzusteigen, so Bürgermeister Janson.

Bei den Krippenplätzen werden wir eine gewisse Beruhigung zwar schon in wenigen Wochen verzeichnen können.

Dann können die neuen Räume im 1. Obergeschoß in der Kindertagesstätte St. Michael von den Krippenkindern bezogen werden.

Hier haben wir glücklicherweise schon rein vorsorglich eine Aufstockung vorgesehen.

Die anderen räumlichen Alternativen werden wir ebenfalls kurzfristig angehen und umsetzen.

Im Weiteren nimmt Herr Bürgermeister Janson Bezug auf die in der Sitzungsvorlage dargestellten Anmeldezahlen, wonach nach aktuellem Stand nicht alle Kinder in den bestehenden Einrichtungen untergebracht werden können.

Derzeit können 14 Kinder nicht berücksichtigt werden und das Kinderhaus Arche ist mit 11 Plätzen überbelegt.

Es müssen deshalb kurz- und mittelfristig weitere Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Angedacht seien die vorübergehende Errichtung eines Containers bei der Kindertagesstätte „Rappelkiste“ zum neuen Kindergartenjahr 2018/2019 sowie die Planung einer weiteren Kindertagesstätte im Norden von Vöhringen.

Ergänzend oder alternativ wäre auch die Errichtung eines Waldkindergartens möglich.

In der sich anschließenden Aussprache halten die Gremiumsmitglieder einen Waldkindergarten von der Konzeption her für eine sehr gute Ergänzung des bestehenden vielfältigen Angebotsspektrums im Stadtgebiet Vöhringen, vor allem für Kinder ab dem 3./4. Lebensjahr.

Die Bereitstellung eines Containers wird dagegen von einigen Stadträten nicht für ideal gehalten.

Herr Bürgermeister Janson führt hierzu aus, dass in Kürze die Besichtigung eines bereits bestehenden Waldkindergartens erfolgen wird.

Eine endgültige Entscheidung über die weitere Vorgehensweise sollte nach der Besichtigung des Waldkindergartens getroffen werden.

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